Emails mit Nagelpilz

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Seit Anfang 2018 läuft eine Spamwelle, mit deren Hilfe verschiedene Produkte verkauft werden sollen. Besonders beliebt:

  • Nagelpilz
  • Schnarchen
  • Nachtbrille
  • Lackstifte
  • Massagematte
  • Gelenkschmerzen
  • Bitcoins

Auf diversen Websiten können Sie dazu passende Werbung finden. Diese Spammails sind sehr geschickt aufgebaut. Sie haben ständig wechselnde Betreffzeilen und Texte, sie kommen von laufend wechselnden Absenderadressen und sie besitzen sogar eine gültige DKIM-Signatur. Obwohl man als Mensch auf den ersten Blick erkennt, dass es sich um Spam handelt, ist es schwer, das maschinell zu entscheiden.

Was wir als Provider nicht dürfen: Mails von vorneherein aussortieren, die einen der oben genannten Begriffe enthalten. Das würden z.B. die Apotheken, Pharmaunternehmen und Optiker unter unseren Kunden nicht gut finden. Und viele Menschen handeln tatsächlich mit Bitcoins.

Was aber können Sie tun, um die Spamflut einzudämmen?

– Das Sperren von Absenderadressen macht bei dieser Art von Spam gar keinen Sinn – jede Mail hat einen anderen Absender.

– Aber Sie können natürlich frei entscheiden, dass Sie keine Mails bekommen wollen, bei denen z.B. das Wort „Nagelpilz“ oder andere im Betreff vorkommen. Richten Sie sich einfach eine Regel ein, die solche Mails ablehnt. Wie das geht, ist hier auf unserer Website beschrieben.

– Bei vielen Mails vermutet unser System, dass es sich um Spam handelt, ist sich aber nicht sicher genug, um die Mail gleich abzulehnen. In diesem Fall trägt das System das Wort [Spam] am Anfang der Betreffzeile ein. Wenn Sie solche Mails gleich aussortieren wollen, können Sie dafür ebenfalls eine Regel einrichten. Falls Sie vorsichtig sein wollen, richten Sie sich ein zusätzliches Postfach mit dem Namen spam ein und konfigurieren die Regel so, dass Mails, die [Spam] in der Betreffzeile enthalten, an die Adresse spam@<IhreDomain> weitergeleitet werden (<IhreDomain> ersetzen Sie dabei durch den Namen Ihrer eigenen Domain). Dann können Sie immer noch unter dieser Adresse nachsehen, ob vielleicht eine „echte“ Mail als Spam klassifiziert wurde.